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Die nötigsten Pflegetipps
Viele machen nix am Rad, bis es
nicht mehr fährt. Wer wenigstens das Nötigste tut, kann sich
unnötige Folgekosten sparen.
- Diebstahlschutz: Eine verbreitete Taktik gegen
Diebstahl ist die Entscheidung, sich ein Rad für höchsten
50€ zu kaufen, weil es ja sowieso bald wieder gestohlen wird oder
eben nicht gestohlen wird, weil es so schrottig aussieht. Der
freundliche Fahrrädhändler empfiehlt jedoch, sich einmalig
ein fettes Bügelschloß zuzulegen und das Rad
anzuschließen. Für unter 20€ gibt es welche in Baumärkten incl. Halterung.
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Nicht permanent im Regen parken.
- Bremshelbelspiel nachstellen. Es darf keinesfalls sein, daß ein
Bremshebel bis zum Griff gezogen werden kann. Nachstellschrauben sind meistens oben am Bremshebel, wo der Bremszug beginnt
und unten an der Bremse, wo der Bremzug endet. Meist kostenlos in Radläden machbar.
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Reifendruck. Zu wenig Druck im Reifen macht den Mantel frühzeitig kaputt. Maximaldruck
steht seitlich auf dem Reifen/Mantel. Ausreichend Druck im Reifen
spart auch Strampelenergie.
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Kette ölen. Wenn der Regen vorüber ist, oder die
Röllchen zwischen den Kettengliedern spiegelblank bzw. chromfarben
glänzen. Dann ist die Kette ganz trocken und sollte ein wenig
geölt werden. Rost an der Kette vermeiden. Fahrradöl, Nähmaschinenöl oder
notfalls auch Salatöl ist alles besser als nichts, vor allem im
Winter. Ölkännchen dort lagern, wo das Rad gewöhnlich
steht, damit es griffbereit ist. Wenig ölen und aufpassen,
daß kein Öl auf die Bremsflächen der Felgen oder Reifen
tropft. Kette ölen und Reifen aufpumpen geht in jedem Radladen
kostenlos.
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Licht. Diodenbatteriebeleuchtung verbraucht sehr wenig Batterie und
ist ein gute Alternative zur Dynamobeleuchtung, die vielseitig anfällig
ist. Reflektoren vorne und hinten können Leben retten, wenn das
Licht kaputt ist. Mit Stirnlampe wird man auch gesehen. Am besten und teuersten ist der Nabendynamo.
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Lockere Tretkurbel, Spiel im Tretlager oder lockerer Lenker oder
Lenkkopflager müssen sofort festgezogen werden. Nicht
einfach weiterfahren, bis nix mehr geht, weil es dann meist richtig
teuer werden kann. Im Radladen mal schnell einen Blick drauf werfen
lassen, kostet erstmal nix und hilft Folgekosten zu vermeiden.
- Kettenverschleiß bei Rädern ohne Rücktrittbremse jedes
halbe Jahr im Radladen prüfen lassen. (Sollte kostenlos sein).
Diese Ketten halten meisten ca. 2 Jahre. Dann muß
Kette und Ritzelpacket hinten getauscht werden, bevor
Kettenblätter vorne auch kaputt gehen, was dann richtig teuer
wird. Der Zeitpunkt zum Kettenwechsel ist gekommen, wenn die Kette bei
starker Belastung nicht mehr von den Zähnen der Ritzel gehalten
werden kann und mit einem heftigen Krach über die Zähne
rutsch, während man gerade mit aller Kraft in die Pedale steigt.
Meistens beim Anfahren in einem hohen Gang. Da hilft dann nix und Kette
und Ritzel müssen neu. Bei Rücktritträdern hält die
Kette länger. Das ist eben der Verschleiß-Preis für 18,
21 oder mehr Gänge.
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Niemals jemanden auf dem Gepäcktäger mitnehmen und dann zu
zweit den Bordstein hoch oder runterfahren. Teurer Spaß, weil
Hinterrad dabei leicht kaputt gehen kann. Als Kind geht das noch, aber als Erwachsener besser nicht.
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Einmal im Jahr in die Selbsthilfewerkstatt der Fahrradwerkstatt in
der Fabrik in Herdern, Habsburgerstr., werktäglich 15-19Uhr und
alles unter fachmännischem Rat SELBST auf Vordermann bringen oder
zur kleinen Inspektion dort lassen.
Kleinere Wartungshandgriffe sind in den allermeisten Radläden
kostenlos machbar. z.B.: Reifen pumpen, Bremshebelspiel nachstellen,
Kette ölen, Sattelhöhe einstellen, Kettenverschleiß
messen, Fachmann schauen lassen uvm.
gute Fahrt!
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